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RÜCKBLICK 2011 UND AUSBLICK 2012
Auch wenn nicht ganz an das Superjahr 2010 herangekommen, hatte unser selbstverwaltetes Tagungshaus ein ausgezeichnetes Jahr. Muss man sich verrückt machen mit immer mehr, immer mehr? Ist ein Gewinner einer Bronzemedaille ein schlechter Sportler? Rob hat im März sein Pensionsalter erreicht, denkt aber nicht ans aufhören. Was soll er auch tun, ohne sein Herzstück Forsthaus. Wie hieß es noch mal: wer
sein Hobby zur Arbeit gemacht hat, braucht nie zu arbeiten.
Neue Investitionen
Angesichts der guten Belegung in den letzten Jahren und der behutsamen Ausgabepolitik im Haus, konnten wir wieder investieren. Jetzt noch einmal einen großen Wurf: Wir bauen einen 40m² großen Anbau an den
Speisesaal, Gesamtkosten über 100.000EUR, Mittel der Europäischen Union aus dem Programm „Regionale Wertschöpfung und Lebensqualität“ in Höhe 30% der Investitionssumme sind bewilligt und zum Teil schon eingegangen. Im Frühjahr kristallisierte sich die Idee heraus, den Bereich Verpflegung und Kulinarisches noch mal von Grund an aufzuwerten und auszuweiten. Degustationen und Kochevents nehmen einen immer größeren Anteil ein im Tagungshausgeschehen.
Organisationen, Vereine und Betriebe verbinden gern die Tagungs- und Fortbildungseinheiten mit Degustationsmenüs oder einem gemeinsamen Kochen. Der von den belgischen Dekorateurinnen mit alten italienischen Maltechniken gestaltete Degustationsraum wird sehr gern in Anspruch genommen, aber 20 Personen ist die absolute Grenze für den Raum. Seit Oktober sind regionale Handwerksbetriebe, allein fünf aus Germerode am bauen. In der ersten Januarwoche werden 2 Fenster zum Garten beim Walnussbaum miteinander verbunden und es entsteht eine große Fensterwand. Parallel wird auf der gegenüberliegenden Seite ein Durchbruch gemacht, um den Anbau mit dem Speisesaal zu verbinden. Mit einer Glaswand mit Schiebetürelementen, können die Räume voneinander getrennt werden.
Degustationswerkstatt und feierliches Menü zur Eröffnung
Am Freitag, 17.02. soll hier die erste Degustationswerkstatt zur Geschichte der großen klassischen Weine der Toskana und das Phänomen der Supertoscani stattfinden. Am Samstag, 18.02. gibt es ein großes toskanisches Menü mit Weinen von Spitzengütern. Ein Abend, der auch Menschen aus der Region ansprechen soll.
Kultursommer Nordhessen
Im Frühling wandte sich Frau Mathes, Intendantin vom Kultursommer Nordhessen an uns mit der Frage, ob wir nicht in der Reihe „Weinlese“ mit Wein, Poesie und Musik etwas anbieten möchten. Eine ausgezeichnete Idee fanden wir und schlugen eine große Riojaprobe vor mit spanischem Büfet und Lifemusik von der Gruppe Aire Flamenco und der Flamencotänzerin Marivi. Vier Wochen vorher waren bereits alle 60 Karten ausverkauft. Petrus hat uns mediterranes Wetter beschert und wir erlebten einen herrlichen Abend. Unsere Köchinnen hatten ein großartiges Menü mit vielen, vielen Tapas und spanischen Gerichten zubereitet. Dazu gab es feinste Riojaweine und herrliche Musik und Flamenco. Die Gäste wollten gleich wissen was wir im nächsten Jahr vorhätten.
Für den 14. Juli, Fete National in Frankreich planen wir einen französischen Abend mit provenzalisches Essen und Weine von Toppgütern aus den renommierten Appellationen und Weindörfern des südlichen Rhonetals und Musik. (Programm wird noch bekanntgeben)
Eine Piemontreise
In diesem Jahr bieten wir eine Pfingstreise ins Piemont an, die nach wie vor dynamischste Weinregion Italiens. Am Mittwochabend treffen wir uns in einem wunderschönen Agriturismo von wo aus wir unser buntes
Programm starten. Neben den Spitzenwinzern, aber auch Gütern mit gut bezahlbaren Weinen, besuchen wir das neue Weinmuseum für alle Sinne im Schloss von Barolo, gemacht von dem berühmten Architekten und
Spezialisten für die Gestaltung von Museen François Confino, der auch das Filmmuseum in Turin gestaltete. Mit dem Trüffelhund und Trüffelsuchern sind wir auf der Suche nach dem schwarzen Gold, besuchen eine alte Mühle, wo alte Getreidearten verarbeitet werden, Käseproduzenten und eine Torroniproduktion (mit Kostprobe). Abends sind wir in schönsten Restaurants unterwegs, wo zweifellos feinste Küche Italiens kredenzt wird. Rechtzeitig anmelden, sonst bekommen wir keine Zimmer mehr.
Arbeit im Alten Forsthaus
Unsere Mitarbeiterinnen haben wieder hervorragendes geleistet. Nach dem Winter werden wir Verstärkung brauchen. Einen weiteren Versuch unseren Robert aus der 5 Sterne Gastronomie abzuwerben schlug fehl. Schade
wir hätten ihn gern genommen, alle im Forsthaus hätten sich sehr gefreut. So hat er nur im Sommer mehrere Wochen ausgeholfen, bevor er wieder zurück in die Schweiz musste. Ein schönes Intermezzo.
Kooperation mit der Gemeinde Meißner
Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Meißner hat sich hervorragend entwickelt, besser kann man es sich nicht wünschen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr. Gemeinsam kämpfen wir für das gleiche Ziel, das wunderschöne Alte Forsthaus mit seinen schönen Räumlichkeiten, farbenprächtigen Garten und herrlicher Landschaft zu erhalten und zu entwickeln. Inzwischen sehen fast alle wie wichtig unsere Gäste für die Entwicklung einer benachteiligten Region sind.
Ausblick
Es hat sich viel verändert für Gäste, die einige Jahre nicht mehr da waren und vieles für die, die noch vor Kurzem da waren. Und das immer zum Guten. Das Forsthaus ist immer in Bewegung und bleibt doch
fest und standhaft am Fuße des Hohen Meißners, Frau Holle wird bald ihre Betten schütteln und uns eine schneeweise Landschaft zaubern, bevor sie die abertausenden Frühjahrsblumen aus unserem Garten holt.
Danke für die schönen Begegnungen und guten Erfahrungen.
Wir wünschen alles Gute für das 2012. Das Team vom Alten Forsthaus und Rob Ariens
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
W.v. Humboldt

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2010/2011
Das Alte Forsthaus
2010 war für das Forsthaus ein gutes Jahr. Wir sind sehr zufrieden und unsere Kunden waren es auch. Die Zeiten im Winter mit wenig Belegung haben wir für unsere eigenen Fortbildung genutzt.
Ein bis zweimal die Woche haben wir unsere eigene Kochschule durchgeführt: Neue Rezepte ausprobiert, alte Rezepte kritisch überarbeitet, saisonale Schwerpunkte gelegt und klassische Zubereitungsweisen auf Punkt gebracht. Robert mit seiner Kochausbildung bei einem begnadenden Küchenchef hat wesentlich zu unserer Kochschule beigetragen. Er ist zurück zu seinem alten Koch und wird sicherlich eine schöne Karriere vor sich haben. Wir sind froh über die Zeit, die wir mit Robert zusammen im Alten Forsthaus hatten. Wir haben viel gelernt und umgesetzt und auch viel Spass gehabt.
Der Winter war sehr weiß. Die Schneemassen hatten auf dem Meißner zu katastrophalen Schneebruch geführt. Die Loipen mussten geschlossen werden, aber dafür bekamen wir eine direkt bei Germerode. Sie führte über die Wiesen mit Blick auf Meißner und ins Werratal. Unser Garten blühte später als in den anderen Jahre, aber dann wieder prächtig. Bis Ende November gab es überall Kräuter und Blumen, Dank der Familie Rabe, die den Garten liebevoll
gepflegt haben.
Das Riojafest
Die „Rioja - Degustationswerkstatt“ ,voll ausgebucht am Vorabend des Festes, hat wieder gezeigt wie herrlich Riojas zehnte von Jahren altern und dabei ihre Frische erhalten können. So hat der Marques de Murietta 1978 (Gran Reserva Historical Vintage) alle zutiefst beeindruckt, aber viele andere Klassiker auch. Ein wunderbarer Auftakt zum Fest am nächsten Tag. Das ganze Fest war verwöhnt von mediterraner Sonne und Wärme, nachts um 24.00 Uhr waren es noch 25° Die spanische Gruppe Aire Flamenco spielte, sang und tanzte herrlichen Flamenco. Ein hinreißender Auftritt, der viel länger ging als ursprünglich geplant. Weder die Musiker noch die Zuschauer konnten genug davon bekommen. Unsere Köchinnen haben ein bezauberndes, umfassendes spanisches Menü zubereitet mit vielen, vielen Tapas und weiteren spanischen Köstlichkeiten. Lob bekamen sie von allen Seiten, nicht zuletzt auch von Gästen, die in der spanischen Gastronomie tätig waren. Danach gab es heitere Musik- und Gesangseinlagen aus Lateinamerikanischen Ländern. Nach Mitternacht ging das wunderbare Fest zum 10jährigen Bestehen der Schule des Weines zu Ende.
Investitionen
Unser neuer Aufenthaltsraum für größere Gruppen hat gerade, wenn wir volle Belegung haben ,sehr gut gedient. Die überdachte Terrasse hat sich als ideal erwiesen und wird ständig in Anspruch genommen, zum Essen, zum Sitzen, Klönen usw, sogar im Winter. Also Investitionen aus dem Vorjahr, die sich sehr gelohnt haben. In diesem Jahr musste eine neue Abwaschstraße her, weil die alte zusammengebrochen war und unser Betriebswagen hatte auch den Geist aufgegeben und musste ersetzt werden. Alle MitarbeiterInnen leisteten Hervorragendes. Unsere Frau Boos hat eine Operation gut überstanden und arbeitet wieder engagiert mit. In diesem Jahr haben wir uns auch auf spanische feierliche Bufets spezialisiert, so wie es auf dem Riojafest schon gezeigt wurde und inzwischen auf Kochevents, weiteren Festessen und in unserer normalen Küche weitergeführt wurde. Eine schöne Ergänzung zu den italienischen und französischen Menüs und Festessen.
Sämtliche Herausforderungen wurden von unseren Mitarbeiterinnen gern angenommen und die Resonanz unserer Gäste war entsprechend groß. So war das Jahr 2010 ein sehr gutes Jahr für das Forsthaus. Der Winter hat nun schon wieder Einzug gehalten. Es gibt herrliche Schneebedingungen auf dem Meißner. Mehrere Loipen sind gespurt, Winterwanderwege präpariert, 2 Skilifte in Betrieb, und das schon vor Weihnachten. Frau Holle lädt also ein und das Alte Forsthaus mit ihr.
Wir wünschen alles Gute für das Jahr 2011
Rob Ariëns im Dezember 2010

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2009/2010
Das Alte Forsthaus 25 Jahre
In diesem Jahr versenden wir das erste Mal keine Programme mehr, weil fast alle im Internet unterwegs sind. Wir hatten ein fantastisches Jubiläumsjahr und das in vielerlei Hinsichten. Die Belegung war außerordentlich gut. Weder Wirtschaftskrise noch pandemische Bedrohung konnten uns etwas anhaben. Wir hatten eine sehr gute Belegung und die Gäste waren sehr zufrieden.
Unsere Winterdegustationswerkstatt "Große Weine aus dem Burgund" war ein großartiges Erlebnis. Weine, die zu den Besten und berühmtesten der Welt gehören wurden degustiert. Wir hatten den guten Rat von unserem Freund Gerhard van der Lans, Inhaber vom Amsterdamer Weinantiquariat, eingeholt. Er als hervorragender Kenner Burgunder Weine hatte uns eine Schatzkiste edelster weißer und roter Crus zusammengestellt.
Das Fest
Die Barolosommerwerkstatt am Vorabend des Jubiläumsfestes war mit Warteliste voll ausgebucht. Herrliche Tropfen Edel Barolos aus 4 Jahrzehnten standen auf dem Programm. Ein bessere Auftakt zum Fest war kaum möglich. Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Führer unseres Naturparks Meißner- Kaufunger Wald auf dem Knappenpfad. Eine offizielle und doch nett entspannte Feierstunde mit Bürgermeister Junghans, Vertretern von Vereinen und Behörden fand am frühen Nachmittag statt. Offene Türen für alle Interessierten, ein Lifekonzert mit Liedern von Bruce Springsteen, gespielt und gesungen von Björn Franz, ein großes italienisches Menü und abends Musik und Tanz mit feinsten brasilianischen Klängen der Gruppe Serrado aus Kassel.
Investitionen
Zum Jubiläum hatten wir noch einmal kräftig investiert. Schreiner Vock aus Germerode hat uns eine schöne mit Glas überdachte Terrasse gebaut, wo an die 35 Menschen sitzen und essen können., auch wenn es mal regnet. Eine hervorragende Verbesserung des Außenbereiches. Es wird sehr gern in Anspruch genommen, sogar wo es jetzt kälter wird. Das war nicht die einzige Veränderung. Im Speisesaal gibt es schöne , breitere, neue Tische, ein zusätzliches Bufet und umweltfreundliche Beleuchtung, er wurde somit aufgewertet und gemütlicher gemacht.
Einen weiteren Aufenthaltsraum für Gruppen über 20 Personen haben wir eingerichtet mit Sofas, Sesseln und einem Medienschrank. 45.000 wurden investiert mit 30% EU- und Landesmitteln als Förderung. Auch die Gemeinde Meißner hat uns hervorragend in vielerlei Hinsicht unterstützt.
Der Garten
Im Außenbereich hat unsere Familie Rabe ausgezeichnete Arbeit geleistet. Unser Garten war noch nie so schön und gepflegt, wie in diesem Jahr. Eine Augenweide, die Sonnenblumen, Dahlien, Kräuter- und Basilikumfelder. Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Meißner haben eine schöne Natursteintrockenmauer gebaut. Eva Lieding und Hedda Chors haben eine Installation von Documetaqualität zum Thema "Schatzkammer" und "Schultafel des Weines" in unserem Garten aufgestellt. Hunderte von Menschen kamen bis in den Dezember, um die kritisch-witzigen, nachdenklich stimmenden Kunstwerke anzuschauen.
Und noch etwas Erfreuliches, unser Robert Awakjan, der bereits vor 3 Jahren bei uns gearbeitet hat, ist inzwischen fertig mit seiner Kochausbildung. Seine Ausbildung machte er auf dem Dornröschenschloss Sababurg bei einem leidenschaftlichen Küchenchef. Bei uns leistet er seinen Zivildienst ab und möchte soviel wie möglich in der Küche mitarbeiten. Er lernt von unseren Köchinnen und sie lernen von ihm. In den ruhigen Wintermonaten gestalten wir zusammen unsere eigene Fortbildung mit dem Ziel noch professioneller und noch kreativer zu werden. Obwohl wir sicher sind, dass unsere Küche schon auf hohem Niveau steht, meinen wir, dass wir uns auch auf hoher Ebene verbessern können.
Nachdem unsere Mitarbeiterinnen so wunderbare Arbeit (nicht nur) auf unserem Jubiläumsfest geleistet haben. Unternahmen wir statt einer Weihnachtsfeier einen Betriebsausflug nach Prag. Gemeinsam 3 Tage in der goldenen Stadt, mit Museen, Stadtbesichtigung zu Fuß, per Schiff, im Bus und in schönen Restaurants mit guter tschechischen Küche. Alle waren begeistert.
Also war das 25. Jubiläumsjahr 2009 ein superbes Jahr und so soll es weitergehen. Die Frühjahrsblumen gucken jetzt bereits aus unseren Wiesen und Beeten, aber es soll erst einmal wieder der Winter Einzug halten. Wir hoffen, dass Frau Holle uns und den Meißner mit einer ordentlichen Schneedecke versorgt. Im letzten Winter waren die Langlaufloipen und Schneewanderwege bist weit in den März begehbar.
Wir wünschen alles Gute für das Jahr 2010
Rob Ariëns im Dezember 2009

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2008/2009
Im 25. Jahresprogramm wollen wir es kurz machen mit Rück- und Ausblick. Schließlich gibt es uns nun schon seit einem Vierteljahrhundert, was eigentlich schon für sich spricht. Wir hatten 10 gut besuchte und 2 schlecht besuchte Monate, so dass wir insgesamt zufrieden sind. Unser Garten wiederum voller Blumenpracht und Kräuterduft, gehegt und gepflegt von unserem Herrn Frick.
Im Herbst wurden viele Hunderte von Dahlienknollen ausgegraben und frostfrei eingelagert. Über 10.000 neue Blumenzwiebeln, Tulpen, Narzissen Krokusse, Lilien usw. sind neu gepflanzt. Der Firma Küpper in Eschwege sei Dank. Noch mehr als diese blieben einfach in der Wiese und warten auf den Frühling. Es war wieder herrlich ab Februar die tausende Blumen nach und nach blühen zu sehen. Bald darauf standen unsere alten Obstbäume der Streuobstwiese in Blüte und dann folgten die Stockrosen, Sonnenblumen und Dahlien. Sie blühten bis der erste Schnee kam. Kein Wunder, dass alle am liebsten draußen sitzen, wenn schon nicht in den Arbeitsgruppen, dann doch in den Pausen, beim Essen oder abends auf der Wiese, unter dem majestätischen Walnussbaum und auf der Terrasse.
Die Internetpräzens erreicht mittlerweile beinahe alle unserer Kunden, so dass unser gedrucktes Programm an Wichtigkeit verliert. Daher die große Bitte an alle, die sich für Neuigkeiten, wichtige Termine, Sonderveranstaltungen, Feste usw. interessieren: Sendet eure E-Mail Adressen unter dem Stichwort Forsthaus - Verteiler. Das Jahres- programm wird es nach 25 Jahre in dieser Form nicht mehr geben. Es wird wohl eher ein Flyer mit kurzen Ankündigungen werden.
Die neue Schule des Weines und der europäischen, regionalen Küche
Die Degustationswerkstätten waren wieder sehr gut besucht. Großes und spannendes ist für 2009 geplant. Im Februar wollen wir uns Burgund widmen, sowohl großen Weißeinen aus der Chardonnay Traube, als auch großen Roten aus der Pinot-Noir Traube von berühmten Appellationen und Lagen. Am Vorabend des 25 jährigen Jubiläum schließlich werden die erstklassigen Barolos aus 5 Jahrzehnten aus dem Keller geholt. Ein großes enologisches Ereignis, dass die Liebhaber von großen Weinen nicht verpassen dürfen. Die Weinwochenenden waren wieder sehr schön, interessant und gemütlich mit fabelhaften Weinen und herrlichen selbst zubereiteten Menüs. Diese Kombination von Spitzenweinen und Toppküche bleibt einzigartig.
Studienreisen
Traditionell von Mittwoch vor Ostern bis Ostersonntag geht es wieder in Piemont. In 2008 gab es wieder erstaunliche Entdeckungen auch für Teilnehmer, die sich schon sehr gut auskannten. Die ersten Anmeldungen sind bereits eingetroffen vor der Veröffentlichung unseres Programms, also rechtzeitig anmelden. Neu ist eine Studienreise nach Umbrien. Im Juni sind wir in Norcia, ein herrliches Bergstädtchen in den Appeninen am Fuße der zauberhaften Bergwelt des Nationalparks Sibellinen. Wir reisen in der Blütezeit der in ganz Italien berühmten Linsen, die Lenticche di Castellucio di Norcia. Wanderungen auf 2000 Meter Höhe im Nationalpark und in Kulturtälern mit Klöstern und alten Pfarrkirchen mit unglaublich schönen mittelalterlichen Fresken. Besuch bei Produzenten erstklassiger Produkte, Linsen, Wurst, Käse und nicht zuletzt der Wein. Unweit von Norcia, unten im Tal liegt eines der renommiertesten Weinanbaugebiete Italiens, das Gebiet von Sagrantino di Montefalco.
Die Arbeit im Forsthaus verlief sehr gut. Unsere MitarbeiterInnen haben superbes geleistet und wir freuen uns erfolgreich das 25. Forsthausjahr zu beginnen. Ein großes Dankeschön an alle. Und natürlich gibt es ein großes Fest zum 25. Jubiläum. Der offizielle Teil ist am Samstagnachmittag, danach ein gemütliches Zusammensein im Garten. Am Abend wird es ein großes mediterranes Bufet geben und Lifemusik bis tief in die Nacht. Alle sind herzlich eingeladen, man braucht sich nur anzumelden. Einzelheiten stehen spätestens ab Mai im Internet.
Wir wünschen alles Gute für das Jahr 2009 - Rob Ariëns

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2007/2008
Insgesamt hatten wir ein gutes Jahr im Forsthaus. Die Mehrwertsteuer und Heizölpreise haben wir verkraftet. Wir hatten viele nette Gruppen im Haus, die sehr zufrieden waren mit dem Tagungsambiente. Der Sommer hätte etwas schöner sein können, aber auch in diesem Jahr wurde sehr viel im Freien gearbeitet oder gegessen unterm Walnussbaum. Die Documenta brachte viele alte Freunde, auch aus Frankreich, Belgien und Holland wieder ins Forsthaus. Es war in vielerlei Hinsicht doch ein schöner Sommer.
Die Belegung
Der Anfang des Jahres war auch 2007 schwierig. Ungewohnt, das auch der März ein schlechter Monat war. Ab April lief es gut im Forsthaus, aber es war doch eine Lücke entstanden, die bis zum Jahresende kaum zu schließen war. Zum Glück hat sich die Tendenz fortgesetzt, dass die Sommer- und Ferienmonate kein Sommerloch mehr bilden. Musikseminare, Theaterworkshops, Meditation, Tai - Chi, Bauchtanz und MalerInnenwerkstätten beleben auf sehr schöne Weise im Sommer unser Haus. Im Herbst gab es zwar einige Ausfälle, aber insgesamt waren wir dort sehr zufrieden. Die Ausfälle bleiben unser größtes Problem. Die Bucher können bis zu 8 Wochen vorher absagen, aber nur die wenigsten buchen so kurzfristig. Unser Garten war wieder voller Blütenpracht und Kräuterduft. Es fängt immer schon an mit vielen, tausenden von Frühjahrsblumen. Durch den Schnee schauen die ersten Schneeglöckchen, gefolgt von Märzenbechern, Krokussen, Hyazinthen und ein Meer von Tulpen und Narzissen. Kaum sind die letzten ausgeblüht, fangen die Kirschen und andere Obstbäume an zu blühen. Dann setzen die Stockrosen die Gebäudewände in Feuer und Flamme. Die Sommer- und Herbstblumen: Sonnenblumen und hunderte von Dahlien folgen und blühen bis die Blätter des Weins und alle anderen Bäume für die intensive Herbstfärbung sorgen. Kein Wunder, dass gerne draußen gearbeitet wird. Essen unter dem großen Walnussbaum passt natürlich auch zu unserer mediterranen Küche. Nach getaner Arbeit oder in der Pause suchen unsere Gäste Entspannung auf den Wiesen, Terrassen
und unter den Bäumen. Dies bringt Lebens- und Lernqualität beim Aufenthalt im Alten Forsthaus.
Unsere Internetpräsentation stößt weiterhin auf positive Kritik und ist nicht mehr wegzudenken aus dem Forsthausbetrieb. Klar ist natürlich auch, dass das Internet voll von Tagungsmöglichkeiten steht und die Konkurrenz dementsprechend hart ist. Da unser Programm auch zeitgleich im Internet zu sehen ist, stellt sich für uns die Frage wie lange wir es noch per Post verschicken sollen oder ob nicht ein Faltblatt mit den Seminarterminen reichen würde. In diesem Zusammenhang wäre es schön, wenn alle die von Neuigkeiten, wichtigen Termine, Seminaren, Festen u.a. erfahren möchten, uns ihre mail Adresse senden unter dem Stichwort Mail Verteiler Altes Forsthaus.
Die neue Schule des Weines und der europäischen, regionalen Küche
In diesem Jahr sind wir traditionell wieder von Mittwoch vor Ostern bis Ostersonntag im Piemont. Die Verlegung aus terminlichen Gründen in diesem Jahr auf Pfingsten hat sich nicht bewährt. Wir haben jetzt bereits viele Anmeldungen für Ostern. So dass, Interessierte sich schnell anmelden müssen bevor das Seminar voll ist.
Die Wanderungen in der Cinque Terre mit der gemütlichen Gruppe bei schönstem Wetter waren wieder herrlich. Es ist und bleibt einer der schönsten Wanderstrecken überhaupt. In diesem Jahr sind wir wieder vom 3.bis 10. Mai in Corniglia, für uns das ursprünglichste Dorf. Zwar ist die CinqueTerre längst kein Geheimtipp mehr, aber auf weitaus den meisten
Pfaden, die wir bewandern ist es weiterhin angenehm ruhig. Der überwältigende Übergang von Mittelmeer in die herrliche Steilküstenlandschaft mit Dörfern und Buchten bleibt tief in Erinnerung derer, die dort gewandert sind (Jakobsweg hin oder her)
In der 3. Oktoberwoche sind wir wieder mit Freunden des Hauses im Süden unterwegs, wandernd und bei Produzenten von Wein und anderen regionalen Produkte. Die Gruppe ist nahezu voll, bei Interesse einfach mal nachfragen.
Die Arbeit im Alten Forsthaus
Der dünn belegte Jahresanfang hatte auch einen Vorteil, wir konnten die Zimmer, Seminarräume und Flure mit warmen Farbtöne in Wischtechnik ausstatten. Im Sommer haben wir noch mal kräftig investiert in beste Naturlatexmatratzen, an die 50 Stück insgesamt. Mit Tobias hatten wir einen sehr netten und gewissenhaften Zivildienstleistenden. Es hat Spaß gemacht mit ihm zu arbeiten. Timm, der als Zivi bei uns begonnen hat und danach während seines gesamten Studiums an den Wochenenden bei uns gearbeitet hat ist nun mit seinem Lehrerstudium Englisch und Sport fertig und beginnt ab Februar mit seinem Referendariat. Sehr
gut für ihn, schade für uns. Allerbesten Dank für den unermüdlichen Einsatz. Auf Timm war immer Verlass.
Wir wünschen alles Gute für die Lehrerlaufbahn.
Die Arbeit in der Küche, nicht immer einfach, lief sehr gut. Auch bei großen Gruppen im Haus sind unsere Ansprüche ans Essen kein bisschen geringer. Vieles Neues wurde in den Weinseminaren und unserer Forsthausküche ausprobiert und hat unseren
Speiseplan bereichert. Nachdem so viele Gäste nach Rezepten fragen, überlegen wir doch ein Kochbuch „Altes Forsthaus“ zu machen. Wenn wir mal Zeit haben.....
Bei unseren Reinigungskräften gab es auch Neuerungen, aber die Arbeit läuft weiterhin bestens. Ein ganz großes Lob an alle Mitarbeiterinnen. Die Wirkung des Tagungshauses hängt engstens zusammen mit ihrer engagierten Arbeit.
Und so rutschen wir in das 24. Jahr unseres Vereins. Im Sommer 2009 feiern wir dann ein großes Fest zum ¼ Jahrhundert Forsthaus Alles Gute wünschen wir für das Jahr 2008

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2006/2007
Keine spektakulären Veränderungen hat es gegeben. Kleinere Maßnahmen, aber auch nicht unwichtig wurden in Angriff genommen. Zusammen mit der Gemeinde Meißner wurden die Parkplätze auf der Rückseite des Bettenhauses mit Gittersteinen befestigt.
Der Garten war eine Augenweide über das ganze Jahr.
Tausende von Frühjahrsblumen, Sommer- und Herbstblumen blühten und blühten. Wo keine Blumen waren standen Basilikumpflanzen, mehr als tausend Stück. Kirschen, Äpfel, Birnen, Quitten, Walnüsse brachten eine Rekordernte. Die Gartentische und -bänke wurden saniert und neu gestrichen. Der gesamte Außenbereich bleibt ein ganz wichtiger Platz zum arbeiten, entspannen, erholen und bekommt hohes Lob von allen Gästen.
Das Haus wurde wiederum sehr gut gebucht und auch für das nächste Jahr sieht es ganz gut aus. Die neue Internetpräsentation stößt auf positive Kritik und spielt bei Neubuchungen eine zunehmend wichtige Rolle. Als man uns vor vielen Jahren die Bedeutung des Internets für unser selbstverwaltetes Tagungshaus schilderte meinten wir zwar das alles sei richtig, aber was für eine Gewichtung das langsam aber sicher bekommt, hatten wir damals nicht vermutet.
Neu in der Belegung ist, dass die klassischen Löcher in den Ferienzeiten, sich nun füllen mit Musikseminaren, Theater- workshops, Meditations-, Tai Chi- , Bauchtanzseminaren u.s.w. Dies führt zu einer gleichmäßigeren Auslastung des Hauses und ist von zentraler Bedeutung für den Betrieb des Tagungshauses und für die Zufriedenheit der Gäste.
Die Studienreisen
Schöne Studienreisen gab es wieder. Klassisch wie immer die herrlichen Wanderungen und schönen kulinarischen Genüsse am Mittelmeer in der 5-Terre. Im kommenden Jahr sind wir wieder vom 12.-19.05.2007 in unserem schönen Corniglia. Unsere traditionelle
Piemont Weinstudienreise findet jetzt über Pfingsten statt. Im Herbst geht es noch mal in die Maremma mit Wandern, Wein und vielerlei Exkursionen.
Höhepunkte der Verkostungen im letzten Jahr war die Sommerdegustationswerkstatt mit Spitzenweinen des Chateauneuf- du -Pape. Ein sehr lesenswerter Bericht von Bertold Bzack von "Weinkult". Weiter geht es im Februar mit großen und alten Weinen und Raritäten aus Portugal. Die Wochenendseminare liefen auch sehr gut, aber es ist immer schlecht vorhersehbar wie viele Leute kommen. Das Riojaseminar, im letzten Jahr ausgefallen, in diesem Jahr mit Warteliste. Unser Bordeauxseminar, ein Klassiker sonst sehr voll, hat in diesem Jahr mit einer Minimumzahl an Teilnehmern stattgefunden. Aber auch die Seminare mit kleiner Teilnehmerzahl haben einen besonderen Charme.
Es ist schon eine wunderbare Arbeit mit der Schule
Die Arbeit im Forsthaus
Nach dem Abschied von unseren Köchinnen Frau Nickel und Frau Schellhase, die viele Jahre unsere Küche geprägt haben, musste die Arbeit in der Küche erst einmal konsolidiert werden. Neue Leute mussten gefunden werden, aber erfahrene Köchinnen zu finden für eine anspruchsvolle Küche ist keineswegs einfach. Wir meinen, dass in unserer Region auch deutlich zuwenig gelernt und ausgebildet wird. Es wird einiges an Energie und Geld in die nachhaltige Entwicklung gesteckt. Über den sanften und qualifizierten Tourismus wird viel diskutiert. Aber es muss auch Menschen geben, die dies machen können und
die ausgebildet sind. Man darf nicht nur abwarten bis einzelne eine originelle Idee für ein Projekt oder Unternehmen haben.
Wir sind dennoch ein ganzes Stück weitergekommen, in diesem Prozess, der aber noch nicht abgeschlossen ist. Gelitten hat unsere Küche keineswegs, dank des Engagement und der Kreativität unserer Mitarbeiterinnen. Die Küche ist nach wie vor ein
Wahrzeichen unseres Hauses. Auch unsere Reinigungskräfte standen vor schwierigen Aufgaben, die sie aber ausgezeichnet bewältigten.
Ein großes Lob an alle. Ohne gute Mitarbeiterinnen kein gutes Haus. Kein gutes Haus bedeutet bald gar
kein Haus. So einfach liegt das heute in der globalisierten Welt.
Aber wir sind, glauben wir, am Puls der Zeit im besten Sinne. Die Werte, die wir mit unserem Tagungshausprojekt vertreten und realisieren sind Garantien für eine nachhaltige regionale Entwicklung: Ein Haus mit mediterranem Flair und eigenständigem
Charakter in herrlicher Natur und Landschaft wird weiter seine Gäste finden. So sehen wir weiterhin optimistisch in die Zukunft
und wünschen alles das gleiche zu tun.
Rob Ariëns
Germerode im Dezember 2006

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2005/2006
Es gab keine spektakulären Veränderungen. Wir waren bestens ausgebucht und nach den scheinbar unvermeidlichen Ausfällen konnten wir immer noch zufrieden sein.
Zunächst hatten wir noch mit einem leichten Verlust und einem Einzehren der Reserven gerechnet. Jetzt hoffen wir doch, dass wir es noch schaffen ohne Verluste in diesem Jahr. Ein Kunststück ist dies in einem Tagungshaus von unserer Größe schon. Allerdings so großzügige Investitionen in Ausbau und Sanierungen wie im letzen Jahr, wird erst mal nicht mehr drin sein.
Die Studienreisen
Neben den klassischen Studienreise-Angeboten (Piemont wie immer superbe) hatten wir im Frühjahr die südliche Maremma erkundet und waren mit nahezu euphorischen Gefühlen über dieses herrliche Stück Toskana wiedergekehrt. Im Herbst fand dann dort das erste Seminar statt. Unterwegs auf und in den Hohlwegen der Etrusker, in den herrlichen Tuffsteinstädtchen Pitigliano, Sorano, Sovana, an den Quellen von Saturnia, im Tarocchipark von Nicky de Saint-Phalle, im Naturpark Uccelina u.s.w. Hervorragende Weine mit vorzüglichem Preis-Leistungsverhältnis kenngelernt. La Selva auch mit Bioweinen, die in der Weinkritik zu den höchst dotierten in Italien gehören. Faszinierende und sympathische Menschen. Eine Küche von der wir dachten, die würde es nur in der Piemonte geben. Kurz es hat alles wunderbar geklappt. In der letzen Oktoberwoche 2006 wollen wir das gleiche Seminar wieder anbieten.
Die Degustationswerkstätten
Die Topweine aus dem nördlichen Chianti, in einem etwas kleinerem Winterdegustationskreis beeindruckten durch Qualität und Langlebigkeit. Die Bordeauxwerkstatt im Sommer war wieder voll, nachdem sie im Winter 2004 ausgefallen war. Ein herrliches Gefühl an einem Abend mehrerer Premier Grand Crus Classes von 1855, eine ganze Reihe von Super Seconds und troisieme Grand Crus Classes vergleichen zu können. Alle, die dabei waren, werden dieses enologische Ereignis nicht so schnell vergessen.
Die Wochenendseminare
Hier lernt man am intensivsten die Grundlagen einer Weinbauregion kennen. Sie liefen gut, auch wenn mal eines ausfiel. Es gab einige Seminare mit kleiner Teilnehmerzahl, aber es stellte sich heraus das dies auch einen ganz besonderen Charme hatte.
Das letzte Seminar diese Jahres - Bordeaux- wieder wie immer völlig ausgebucht und hochgradig interessant. Mit schöner Atmosphäre. Das gemeinsame Kochen eines 7-Gänge Menüs am Samstagabend blieb ein tolles Erlebnis. Es wird von den TeilnehmerInnen als Vollendung der kulinarischen Genüsse in Verbindung mit Topweinen empfunden. Nicht zuletzt dieses macht die Weinseminare im Forsthaus so besonders außergewöhnlich.
Die Arbeit im Forsthaus
Wir hatten eine schwierige Situation in unserer Küche. Unsere Frau Nickel, die in über 15 Jahren die Forsthausküche mit großem Engagement mit aufgebaut und geprägt hat, wollte langsam etwas weniger arbeiten, kam aber nicht dazu.
Unsere jungen Köchinnen Frau Hupfeld und Frau Schneider haben süße Babys bekommen und machten eine entsprechende Pause. Wir wollten aber nicht vorübergehend neue Leute einarbeiten für die dann später kein Platz mehr gewesen wäre, nach der Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub. Also, mussten wir versuchen äußerst flexibel die Küche zu besetzen.
Es ist nicht immer einfach gewesen, aber Dank des großen Engagements von allen ist es doch sehr gut gelungen. Ein großes Lob und Dankeschön an alle unsere Mitarbeiterinnen.
Weil wir im Frühjahr mit Markus und Christopher zwei super Zivildienstleistende zugleich hatten, ist auf dem Forsthausgelände viel passiert.
Auch Dank einer großen Warenspende der Saatgut- und Blumengroßhandlung Küppers hat das ganze Jahr durch der Garten geblüht.
Wir haben einfach ein traumhaftes Grundstück, auf dem die Gruppen sehr gerne im Garten sitzen, essen, sich entspannen oder Arbeitsgruppen machen.
Es war also viel Arbeit. So sind wir insgesamt ein wenig müde, aber zufrieden. Auch im nächsten Jahr werden wir unvermindert daran weiterarbeiten , dass unsere Gäste weiterhin zufrieden sind. Nur so können wir weiter existieren und das werden wir auch, davon sind wir überzeugt und blicken mit Optimismus in das neue Jahr.
Wir wünschen allen ein spannendes 2006 mit sehr gutem Gelingen.
Rob Ariëns
Germerode im Dezember 2005
Übrigens sind alle Angebote der Schule des Weines, wie Studienreisen - Weinsemniare - mediterrane Festmenüs mit oder ohne Degustationen auch für bestehende Gruppen,z.B. Freundes oder Kollegenkreis buchbar.

RÜCKBLICK - AUSBLICK 2004/2005
Hatten wir im letzten Jahr ein schlechtes Frühjahr und einen sehr guten Herbst, so war es in diesem Jahr eher umgekehrt. Nach einem ausgezeichneten Frühjahr hatten wir im Herbst mit zahlreichen Absagen zu kämpfen. Es gab Wochenenden an denen drei Träger bzw. Institute gebuchte Seminare wieder absagen mussten. Kurzfristig neu zu vermieten ist meist nicht möglich. Dies ist das größte Problem was wir zur Zeit haben. Sicher ist die allgemeine Lage in der Bundesrepublik daran mit Schuld. Das Geld sitzt nicht mehr so locker. Träger und TeilnehmerInnen von Seminaren versuchen wie alle anderen zu sparen. Fürs nächste Jahr sieht es nicht so schlecht aus, wobei auch kurzfristig noch Termine frei sind.
Investitionen und Baumaßnahmen
Das Alte Forsthausgebäude hat in 2004 komplett neue Fenster bekommen. Schreiner Vock aus Germerode hat in wochenlanger Arbeit über dreißig neue Fenster im traditionellen Stil gebaut. Die Zimmer und Seminarräume im Alten Forsthaus haben sehr dazu gewonnen. Sie wurden alle grundrenoviert in warmen, hellen Farben.
So wurden noch mal 30.000 EUR investiert. Die Hälfte hat die Gemeinde Meißner als Eigentümerin beigesteuert, unser Verein die andere Hälfte. So konnte die Gemeinde abermals zufrieden sein mit ihrer Mieterin!
Im kommenden Jahr werden wir das Bettenhaus und Teile der Scheune mit schöner Farbe neu gestalten und die Zimmer noch gemütlicher machen.
20 Jahre Altes Forsthaus
Im Frühjahr ist das Alte Forsthaus als Tagungshausprojekt 20 Jahre geworden. Im August haben wir das ausgiebig gefeiert. Im Programm vom letzen Jahr hatten wir alle schon gebeten sich voranzumelden, wenn man Lust hatte dabei zu sein. Das hatten etwa 100 Interessenten getan.
Freitagabend ging es los mit einer großen Degustaionswerkstatt „Westliche Toskana“. Über 40 TeilnehmerInnen degustierten und diskutierten, die größten Crus von der toskanischen Küste.
Samstag gab es eine naturkundliche Führung in Hessens bedeutensten Erdfallgebiet, die Hie -und Kripplöcher. Buchautor und Geschäftsführer vom Naturpark Meißner - Kaufunger Wald Förster Marco Lenarduzzi hatte den Teilnehmern mit seinen Ausführungen nachhaltig beeindruckt.
Bei Kaffee uns Kuchen marschierte die schottische Gordons Pipe Band auf und spielten keltische Klänge. Alles bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Atmosphäre unter dem großen Walnussbaum.
Und wie schon gewohnt auf den Forsthausfeiern gab es ein großes italienisches Menü mit zahlreichen Antipasti, Pasta, Fleisch- und Gemüsegerichten und zum Abschluss mehrere Dolce; ein Fest für Augen und Gaumen.
Überraschung des Abends war die brasilianische Musikgruppe Serrado, die mit wunderbaren Klängen bis tief in die Nacht zum Träumen und Tanzen einlud und für ein tropisches Ambiente sorgte.
Ein durch und durch gelungenes Sommerfest. Wir feiern zwar nicht so oft, aber wenn schon, denn schon.
Die neue Schule des Weines und der regionalen Küche in Europa
Die Studienreisen
Gut gefragt waren die Angebote der Schule des Weines. Das traditionelle Piemonteseminar zu Ostern war voll (mit Warteliste), sodass wir zu Pfingsten das Seminar noch einmal wiederholen mußten. Das Piemonte ist und bleibt ein herrliches Reiseziel für Kurzreisen. Die Türen der Winzer sind nach wie vor offen, die Menschen interessant und kommunikationsfreudig. Die Weine und ganz besonders die Küche in Italien unübertroffen. Eine unglaubliche Konzentration von Trattorien und Ristoranti mit durch und durch piemonteser Ambiente. Auch in diesem Jahr geht‘s wieder los: ab Mittwochabend vor Ostern bis Ostersonntag ins Barologebiet. Am besten gleichanmelden oder die Broschüre anfragen, Ostern ist schon im März!
Auch das Wein- und Wanderseminar im Herbst in der Provence war gut besucht. Eine atemberaubende Landschaft, schöne Begegnungen mit Produzenten und eine erstklassige provenzalisch-französische Küche erwartete uns. Unvergessen der Besuch auf dem großartigen Chateauneuf Gut - Beaucastel. Eine Weinbergs- und Betriebsbesichtigung, die zur Philosophiestunde wurde. Eine Probe von äußerst raren und kostbaren Chateauneuf Weinen wurde uns gereicht.
Das traditionelle Wanderseminar 5-Terre war in diesem Jahr wieder sehr, sehr schön. Das Wandern mit dem Meer ständig im Blick, Baden in kleinen Buchten und die sehr gute unverfälschte ligurische Küche in ebensolchem Ambiente.
Die Degustationswerkstätten
Die Bordeauxwerkstatt wurde um ein Jahr verschoben. Viele Bordeauxliebhaber hatten Terminprobleme und mit einer zu kleinen Gruppe das große Ereignis zu begehen war nicht in unserem Sinn.
Dafür waren über 40 TeilnehmerInnen bei der Degustationswerkstatt „Westliche Toskana“. Der Ornellaia 1999 war der Lieblingswein der Degustatoren. Er war unglaublich reintönig, duftend, elegant, konzentriert und nachhaltig. Vom besten was man je getrunken hatte, da waren sich die meisten einig. Der Sassicaia war um einiges in der Rangliste dahinter, eingebettet zwischen anderen superben Weinen der Westküste wie Paleo, Barbicone, Giusti di Notri, allesamt von den besten Weinen Italiens. Ein schöner Auftakt zum Sommerfest am nächsten Tag.
Die Weinwochenendseminare
Das Kernstück der Schule des Weines sind weiterhin die Wochenendseminare, die gut liefen und sehr gesellig waren. Intensiver und umfassender kann man sich an einem Wochenende kaum mit Wein und Küche befassen. Lehrreich, spannend, gemütlich. Ein vorzügliches 7 Gänge Menu zusammengeplant und gekocht am Samstagabend bleibt noch lange in Erinnerung. Edle und rare Weine mit ihren eigensten Geschichten illustrieren was Wein bedeuten kann
Die klassische Regionen aus Italien, Frankreich und Spanien werden auch in 2005 im Programm bleiben.
Die Arbeit im Forsthaus
Insgesamt sind wir sehr zufrieden über das vergangene Jahr. Unsere Köchinnen haben unsere anspruchsvollen Küchenstandart mit Liebe und Elan hochgehalten. Das Interesse für feierliche mediterrane viel Gänge Menus für Familienfeiern, Vereine, Betriebe, oft auch in Kombination mit einer Fortbildung - war nie so groß, wie in diesem Jahr.
Die Raumpflegerinnen sind ein eingespieltes Team, immer bereit einzuspringen, wenn es irgendwo klemmt. Marco unser jetziger Zivildienstleistender ist eine echte Bereicherung für alle im Forsthaus.
Wir hoffen und glauben , dass wir auch für alle genügend Arbeit im kommenden Jahr haben werden. Es ist und bleibt die große Kunst für fast 15 MitarbeiterInnen die Arbeit zu mobilisieren. Das geht nur wenn wir ein herzerwärmendes Ambiente und eine ausgezeichnete und originelle Küche vorweisen können.
Die Gäste müssen eben mehr als zufrieden sein mit der geleisteten Arbeit im alten Forsthaus. Daran werden wir in diesem Sinne weiterarbeiten.
Mit Zuversicht in die Zukunft blickend, wünschen wir alles Gute für das Jahr 2005 und wie sagte Brel so schön:
"Je vous souhaite surtout......d‘être vous"
"Ich wünsche Euch vor allem. Euch selbst zu sein"
Rob Ariens
Übrigens sind alle Angebote der Schule des Weines, wie Studienreisen - Weinseminare - italienische Festmenüs mit oder ohne Degustationen auch für bestehende Gruppen, z. B. Freundes - oder Kollegenkreis buchbar
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